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Kristallkrieg

Aus Sevengamers: Final Fantasy XI Wiki
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In den Jahren 862 bis 864 des Kristallkalenders tobte der größte Krieg der Geschichte, der Kristallkrieg, in Vana'diel und fast überall auf den Kontinenten Quon und Mindartia war zu dieser Zeit Schlachtenlärm zu hören. Die vier großen Nationen, die die fünf Völker hervorgebracht hatten, schlossen sich zu „Altanas Bund“ zusammen, um den „Beastmen-Truppen“, einem Bündnis der Beastmen unter dem Kommando des Schattenlords, die Stirn bieten zu können.

Im Jahre 855 erschien der rätselhafte Schattenlord wie aus dem Nichts im Valdeaunia-Gebiet und sofort begannen sich dunkle Kräfte um ihn zu bündeln. Binnen weniger Jahre schaffte er es, die vielen sich gegenseitig misstrauenden Beastmen unter seinem Banner zu einer schlagkräftigen Armee zu vereinen. Im Jahre 862 war diese Armee stark genug, den Willen ihres Kommandanten, nämlich die Ausrottung der Völker Altanas, in die blutige Tat umzusetzen. Im April 862 invasierte diese Armee das Norvallen-Gebiet in San d'Oria und die daraus resultierende Jugner-Schlacht ging als Auftakt des Kristallkriegs in die Geschichtsbücher ein. Die Armeen der vier Nationen erlitten schwere Niederlagen, da sie unabhängig voneinander gegen ein schier unendlich groß scheinendes, koordiniert vorgehendes Heer kämpften. Das Blatt wendete sich, als die Nationen dem Ruf von Kam'lanaut, dem Großherzog von Jeuno, folgten, einstige Streitigkeiten vergaßen und „Altanas Bund“ formten. In diesem Bund kämpften die Soldaten aus Windurst, Bastok, San d'Oria und Jeuno Seite an Seite, teilten ihre Informationen und Nachschubrouten und die klügsten Strategen der vier Nationen erarbeiteten gemeinsam einen Schlachtplan für dieses weltumspannende Kriegsszenario.

Den Wendepunkt in diesem Krieg leitete die erfolgreiche Verteidigung Jeunos durch Altanas Bund in der „Winterschlacht von Jeuno“ ein. Bei dieser zwei Monate währenden Schlacht verteidigten die Armeen der vier Nationen erfolgreich die eingekesselte Stadtnation Jeuno gegen die aus drei Richtungen heftig angreifenden Beastmen-Truppen. Motiviert durch diesen Sieg, begann Altanas Bund mit der Gegenoffensive, die im April 863 mit der Schlacht von Xarcabard in einer vernichtenden Niederlage der Beastmen gipfelte. Erst ein Jahr später gelang es, den Sitz des Schattenlords, das Zvahl-Schloss, einzunehmen und die restlichen Truppen des Orc-Imperiums, die auch nach dem Fall des Schlosses nicht kapitulierten, in das Nordmeer zu treiben und zu ersäufen.

Die Jugner-Schlacht

Die Beastmen-Truppen begannen zu marschieren. Sie zählten an jenem Tage über 100.000 Krieger. Fürst Feldrautte von Norvallen hatte bei den Quartieren der Königlichen Ritter mehrmals um Unterstützung gebeten und doch kam ihm nur Graf Aurchiat mit 200 mutigen Rittern zu Hilfe. Da er 1000 Mann ins Feld führte, beschloss Fürst Feldrautte die Vorhut des Gegners im Jugner-Wald zu überfallen. Leider endete dieser Plan in einem Massaker, bei dem fast alle Ritter ihr Leben ließen, da die Vorhut des Feindes den fürstlichen Truppen bereits im Verhältnis 20:1 überlegen war. Die Kunde von der vernichtenden Niederlage der Norvallen-Ritter erschütterte das Königreich zutiefst, und doch sollte diese Tragödie nicht mehr gewesen sein, als der Auftakt des grausamen, großen Krieges.

Die Winterschlacht von Jeuno

Egal, wie viele Beastmen sie auch erschlugen, ihr Strom riss einfach nicht ab. Die furchtlosen Soldaten des Quadav-Armeekorps nutzen ihre toten Kameraden, die sich zu Bergen auftürmten, wie Sturmleitern, um die Mauern zu erklimmen. Die Gigas-Söldnerarmee schoss mit riesigen Felsen, die wie Kanonenkugeln gegen die Mauern schmetterten. Die Beastmen-Truppen konzentrierten ihre Angriffe auf die Batallia-Seite, die sie als Schwachstelle ausmachten. Drei von vier Verteidigungsmauern hatten sie bereits überrannt und Jeuno drohte zu fallen, als Altanas Bund verzweifelt einen Ausfall wagte. Von diesem unerwarteten Gegenangriff überrumpelt, ergriffen viele Angreifer die Flucht und der Belagerungsring konnte durchbrochen werden. Die mit der neuen Situation überforderten Beastmen-Truppen zogen sich zurück und ihre Kampfmoral litt stark, da sie mit einem sicheren Sieg gerechnet hatten.

Die Schlacht von Xarcabard

Der Schneesturm in Xarcabard musste wie eine Metapher für den Krieg wirken, der über Vana'diel hinwegfegte, und diese Schlacht war der Lichtstrahl, der die Wolkendecke des Schneesturms durchbrach und von einer kommenden, weit besseren Zeit kündete. Es war die erste Schlacht des Krieges, in der Altanas Bund den Beastmen-Truppen zahlenmäßig überlegen war. Diese offene Feldschlacht trug die Früchte der vielen blutigen Schlachten zuvor, in denen die Beastmen den Großteil ihrer Elitetruppen bereits verloren hatten. Dieses Mal stand die Eliteeinheiten aus Altanas Bund einem zusammengewürfelten Haufen der Beastmen-Truppen gegenüber. In dieser Schlacht wurden die vielen, zuvor gebrachten Opfer blutig gerächt und noch heute sollen Beastmen-Schädel aus dieser Schlacht einige Häuser in Vana'diel zieren.